| Adressierbarkeit Der Empfang von TV- Signalen auf bestimmten Endgeräten, die mit einer Autorisierung (i. d. Regel einer Smartcard) ausgestattet sind. Sendungen, Angebote, Dienstleistungen, Informationen können gezielt freigeschaltet werden. | ADSL Asymmetric Digital Subscriber Line. Technik für Internet-Zugänge über Telefonleitungen mit Datenraten bis 25 Mbit/s. |
| | API Application Programming Interface. Programmierschnittstelle. Eine offene API ermöglicht Anwendungen (wie z.B. EPGs) auch anderer Anbieter auf der Set-Top-Box. | Astra Satellitensystem, das von der der Socitete Europeane des Satellite (Luxembourg) betrieben wird. Die Astra Familie (1A-G) umfaßt inzwischen 7 Satelliten auf der Orbitposition 19,2° Ost für die Übertragung von analogen und digitalen Radio- und Fernsehkanälen. Neben ausländischen sind fast alle deutschsprachigen Programme analog und digital mit einer Sat-Antenne, die einen Durchmesser von 60 cm haben muß, empfangbar. |
 | Bandbreite Umgangssprachlich für Daten(übertragungs)rate in 1 Sek. auf einer Verbindung übertragbare Datenmenge. | BAT / Bouquet Bouquet Association Table Darstellung einer Gruppe unterschiedlicher TV-Sender zur Bündelung zu einem Multiplex, bzw. zu einem Angebot für den TV-Nutzer. |
| | Broadcast Rundfunk. Gleichzeitige Ausstrahlung eines Inhaltes an eine beliebige, unbegrenzte Anzahl von Empfängern. | Broadcaster Rundfunkveranstalter |
| | CA Conditional Access System. Kontrolliert den Zugang der Abonnenten zu bestimmten Programmen, Serviceangeboten etc., z.B. Irdeto, Viaccess, Nagra, Cryptoworks, Conax | CA-Module Conditional Access-Module. Ein Modul, das in den Empfänger gesteckt wird, um verschlüsselte Signale mit einer frei geschalteten Zusatzkarte dekodieren zu können. |
 | C-Band Frequenz 3,7GHz - 4,2 GHz. | Codec Aus (En-)Coder und Decoder. Verfahren zur Daten-Reduktion von digitalem Video-material, z.B. MPEG-4 oder XviD. |
| Common Interface CI. Schnittstelle des Empfangsgerätes für ein CA-Modul. | Conditional Access An eine Bedingung (z.B. ein Abo) geknüpfter Zugang zu einem Angebot. Durch die Verschlüsselung der Inhalte haben nur autorisierte Nutzer den Zugang zu dem Programm-Content. |
| | DAB Digital Audio Broadcasting ist ein System zur Übertragung von Radioprogrammen | Datenübertragungsrate Menge der in einem bestimmten Zeitraum auf einer Verbindung übertragbaren Daten, üblicherweise angegeben in Bit pro Sekunde (Bit/s). Die Datenrate entscheidet maßgeblich über die Bildqualität digitaler Fernsehprogramme. Datenraten von 5 bis 6 Mbit/s entsprechen dabei einer Bildqualität, wie sie analoge Fernsehprogramme liefern. |
 | Decoder Elektronische Einrichtung, die aus datenreduziert gespeichertem Videomaterial darstell-bare Bilder rekonstruiert. | Digitale Kompression Um die Datenmenge der digitalen Signale zu reduzieren, werden mathematische Algorithmen verwendet und nicht relevante Bildinformationen herausgefiltert. |
| DiSEqC Digital Satellite Equipment Control. Ein Verfahren, mit dem die Umschaltung zwischen verschiedenen Satelliten, z.B. Astra und Eutelsat gesteuert wird. Kann auch für die Steuerung von Mehrteilnehmersystemen genutzt werden. | DMB Digital Multimedia Broadcasting. Standard für die Übertragung von Videodaten auf mobile Endgeräte auf Basis des digitalen Hörfunk-Standards DAB (Digital Audio Broadcasting). |
| | Dolby Digital, AC-3 Mehrkanal-Tonformat, das sechs Kanäle diskret überträgt. Häufig mit DD abgekürzt. | DRM Management Komplexe Lösung zur Verwaltung von Rechten an Inhalten aller Art, die durch den Einsatz spezieller Hard- und/oder Software kontrolliert, wer einen Inhalt wie oft und in welchem Zeitraum nutzen darf, und mit Hilfe welcher Endgeräte dies geschieht. |
 | DVB Digital Video Broadcasting. Übertragungsstandard von digitalem Fernsehen über Kabel, Satellit oder Terrestrik. | EPG Der Electronic Program Guide ist bei Set-Top-Boxen Bedieneroberfläche und Programmzeitschrift in einem. Über viele Schaltflächen lassen sich per Fernbedienung verschiedene Funktionen aktivieren. Außerdem liefert er Hintergrundinformationen zu allen Sendungen des heutigen und darauffolgenden Tages. (Vorraussetzung ist, daß die Sendeanstalt diese Informationen bereitstellt!) |
| | Eutelsat Dieser europäische Satellitenbetreiber besitzt eine ganze Flotte von Satelliten im All. Sie übertragen zahlreiche ausländische Programme. Die für Deutschland wichtigen Hotbird-Satelliten befinden sich auf 13°Ost. | FEC Forward Error Correction, digitalen Signalen werden Redundanz- Infos beigefügt. Ziel ist, typische Fehler - die auf der Übertragungsstrecke entstehen - zu erkennen und zu korrigieren. |
| | Footprint Das geographische Gebiet, auf das der Satellit abstrahlt. Innerhalb dieses Footprints ist der Empfang des Satelliten ohne Probleme möglich, wenn man die vorgegebene Größe der Sat-Schüssel einhält. | Free-To-Air (FTA) Digitaler Empfänger ohne Conditional-Access- Modul für den Empfang freier Radiound Fernsehprogramme. |
 | Free-TV Für den Zuschauer ohne Monatsgebühr empfangbares Fernsehen, privat oderöffentlich-rechtlich (aber mit GEZ-Gebühr). | Geostationär In ca. 36.000 km Höhe über dem Äquator bewegen sich die Satelliten mit der selben Geschwindigkeit wie die Erde sich um ihre Achse dreht und haben somit immer die gleiche Position am Himmel. |
| | Grundverschlüsselung Verschlüsselte Ausstrahlung von TVProgrammen. Die Adressierbarkeit des Nutzers soll hergestellt werden. Die Frage von Urheberrechten ist so deutlich klärbar. Neue Geschäftsmodelle können so für TV Veranstalter zum Nutzen des TV-Zuschauers abgebildet werden. | HDMI Steht für High Definition Multimedia Interface. Der HDMI-Anschluss berträgt die komplette Bandbreite von digitalen Video- und Audio-Daten. Der Vorteil des HDMI-Anschlusses liegt darin, dass keine Qualitätsverluste bei der Datenübertragung entstehen, weil der HDMI ohne Datenkompression und ohne Analog/Digital-Wandler arbeitet. |
| | HDTV High Definition Television. Fernsehen mit einer gegenüber dem Herkömmlichen Fernsehen (SDTV) bis zu fünfmal höheren Auflösung und einem Breitbild-Seitenverhältnis von 16:9. Das ermöglicht die Wiedergabe von Videomaterial mit erheblich mehr Details, besserer Schärfe und brillanteren Farben. Das europäische System arbeitet mit 1.080 Zeilen zu je 1.920 Pixeln, das amerikanisch-japanische System mit 720 Zeilen à1.280 Pixel. | Homeshopping Home- oder Teleshopping ermöglicht dem Konsumenten das Einkaufen aus dem Fernsehsessel mit Hilfe des PCs oder dem Fernseher mit der einer Set Top Box. |
 | IP Internet Protocol. Paketbasiertes Datenübertragungsverfahren für Netzwerke. | IPTV Internet Protocol Tele-Vision. Über das Internet ausgestrahlte Fernseh-Programme. Dies ist echtes Broadcasting. |
| | IRD Abkürzung für Integrated Receiver Decoder. Eine Set Top Box mit eingebautem Decoder für Pay-TV Angebote. | LNB Low Noise Block Converter. Das LNB ist der Empfangskopf im Brennpunkt einer Parabolantenne. Er verstärkt und konvertiert die Satellitensignale, die dann vom Satelliten-Receiver weiterverarbeitet werden können. |
| | MCPC Abkürzung für Multiple Channel Per Carrier. Übertragungssystem, das für mehrere Kanäle nur einen Transponder benutzt. (SCPC) | MHP Multimedia Home Platform. Im DVB-Standard festgelegte einheitliche Middleware für interaktive Anwendungen auf Set-Top- Boxen und anderen digitalen Endgeräten (Java basierend). |
 | MPEG Motion Picture Experts Group. MPEG-1 (Datenrate 1,5 Mbit/s) MPEG-2 (Datenrate 100 Mbit/s) und MPEG-4. Komprimiert die Audio- und Videosignale in digitale Qualität über dem Niveau des Analogfernsehens. Durch den verbesserten Standard MPEG- 4 wird die Verarbeitung der erhöhten Datenmenge von HDTV- Signalen möglich. Das herkömmliche digitale Fernsehsignal (SDTV) ist und bleibt vorerst im MPEG-2 Standard komprimiert. | Multiplex Ein Datenstrom, der einen oder mehrere Services innerhalb eines physikalischen Kanals enthält. |
| | Network Eine Sammlung von MPEG-2 multiplex Datenströmen, die über ein Empfangssystem abgestrahlt werden., z.B alle digitalen Kanäle in einem speziellen Kabelsystem. | NVOD Near Video On Demand, zeitversetzte Abstrahlung derselben Information (z.B. alle 15min ein Spielfilm) über mehrere Kanäle oder im ultiplexverfahren über einen Kanal, um die Zugriffszeit zu verkürzen. |
| | OSD Das Kürzel OSD steht für On-Screen-Display. Gemeint sind hiermit Zusatzinformationen auf dem Bildschirm (z.B. Programmierdaten, Einstellungsmenüs). Man hat damit die Möglichkeit Informationen ganz unkompliziert abzurufen. | OTA Over-The-Air (Über die Luft) steht für die Möglichkeit, das bestehende Betriebssystem (Firmware) z.B. via Satellit zu aktualisieren. |
 | Pay-TV Fernsehen gegen direkte Bezahlung. | Pay-Per-View (PPV) Der Zuschauer bezahlt nur für die Sendungen, die er sich wirklich anschaut. |
| | PCI Steht für Peripheral Component Interconnect und ist ein Standard zur Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Chipsatz eines Prozessors. Im PC-Umfeld, wo PCI vor allem zum Einsatz kommt, finden die Anwender in der Regel mehrere PCI Steckplätze, so z. B. für Netzwerkkarten, Modems oder Soundkarten. | PID Packed Identification, im Transportstream enthaltene Pakete, müssen gekennzeichnet sein. Die Kennzeichnung ist ein vierstelliger Code, getrennt nach Audio und Video. So wird z.B. eine Überschreibung von zwei SCPC-Signalen verhindert. |
| | PSI Programm Specific Information, für die auf der Emfpängerseite wichtigen Informationen, die das Demulitplexing ermöglichen. Dazu gehören die PIDÕs, Access-Infos und privaten Daten. | Push/Pull Art der Daten-Lieferung. Push-Daten werden ohne Zutun des Empfängers an diesen übertragen, Pull-Daten hingegen nur auf ausdrückliche Anforderung. |
 | PVR Personal Video Recording Festplattenbasierter Videorecorder mit Speicherkapazität und zusätzlichen Service-Funktionen wie EPG, zeitversetztes Fernsehen, Überspringen von Werbeinseln. Punkt-zu-Punkt-Übermittlung von Daten an einen bestimmten Adressaten. | QAM und QPSK Quadratur Phase Shift Keying ist ein Modulationsverfahren für digitale, über Satellit empfangene Fernsehprogramme. In Kabelnetzen werden an die Übertragung digitaler Signale andere Anforderungen gestellt. Dazu braucht man ein anderes Modulationsverfahren, die Quadratur-Amplituden-Modulation. Bei QAM werden digitale Signale durch eine Kombination aus vier Phasen und vier Amplituden dargestellt. Die Daten werden in der daraus entstehenden Matrix abgebildet. |
| | Receiver Ein Receiver empfängt eine digitale TVÜbertragung und verarbeitet das Signal weiter, verstärkt es und kann einen Bildschirm ansteuern. | RF-Modulator Der RF-Modulator des Satellitenreceivers wandelt Audio- und Videosignale in ein Antennensignal um. Hiermit wird der Anschluss älterer Fernsehgeräte ohne Scart - Anschlussmöglichkeit über das normale Antennenkabel und den Antenneneingang am Fernseher möglich. |
| | RS-232C Schnittstelle Das Betriebssystem eines Receivers kann vom Servicefachmann über die RS-232C Schnittstelle aktualisiert werden, ohne dass das Gerät geöffnet werden muss. Hierzu wird ein Null-Modem - Kabel und die entsprechende Software benötigt. Ausserdem können Senderlisten über die Datenschnittstelle übertragen werden. | Rückkanal Um interaktives Fernsehen und Pay-TV Angebote zu ermöglichen, wird eine direkte Kommunikation zwischen Anbieter und Konsument benötigt. Der Rückkanal wird zurzeit noch über die normale Telefonleitung realisiert |
 | SCART Der europäische Verbindungsstandard für TV- und Videogeräte. SCART steht für Syndicat des Constructeurs d‘Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs, was übersetzt Vereinigung der Hersteller von Rundfunkund Fernsehempfängern bedeutet. | SCPC Begriff aus der Satelliten-Übertragungstechnik. SCPC bedeutet, dass pro Programmsignal eine eigene Übertragungsfrequenz benötigt wird. Vorteil: Auf einem Satelliten-Sendekanal können mehrere Einzelprogramme aus verschiedenen geographischen Signalquellen gleichzeitig übertragen werden, ohne erst zu einem Paket zusammengeschnürt werden zu müssen. Nachteil: Es ist nicht sehr frequenz-ökonomisch. |
| | SDTV Standard Definition Television. Herkömmliches Fernsehen mit niedriger Bildauflösung in den Normen PAL oder NTSC. | Settings Als Settings bezeichnet man die in einem Satelliten- Receiver gespeicherte Sender- Programmliste. Hier sind alle Informationen enthalten, die zum Empfang des jeweiligen Senders notwendig sind. Mit einem Settingeditor und einem Programm zum Einund Auslesen der Settings, ergibt sich die Möglichkeit, diese einzelnen Informationen am PC zu editieren. Man kann sich auch fertig zusammengestellte Settings aus dem Internet herunterladen, und über die serielle Schnittstelle RS-232C im eigenen Receiver speichern. |
| | Set-Top-Box Allgemein ein Empfangsgerät für digitales Fernsehen. | Simulcast Parallele Ausstrahlung eines Senders, sowohl in analoger als auch digitaler Form. |
 | Simulcrypt Ausstrahlung eines Signals mit mehreren verschiedenen Verschlüsselungsinformationen gleichzeitig. | Smartcard Die Karte, die äußerlich wie eineTelefon oder Geldkarte aussieht, hat einen Chip, der dem CA-Modul die Identifikation des Besitzers gibt und Informationen darüber, welche Programme frei geschaltet sind. |
| | Streaming Übermittlung von Videomaterial an den Empfänger in annähernd Echtzeit. | Teleshopping Verkauf von Waren oder Dienstleistungen über Fernsehprogramme. |
| | Terrestrik Ausstrahlung von Fernseh- oder Hörfunksendungen, Diensten über Funkfrequenzen. | Transaktionsfernsehen Mitmach-Fernsehen, bei dem die Zuschauer aufgefordert sind, sich durch Anrufe oder SMS direkt an einer Sendung zu beteiligen. |
| Transponder Zusammengesetzt aus Transmitter und Responder. Elektronische Einrichtung, die ein Signal empfängt und automatisch weiterleitet. TV-Satelliten bekommen ein Signal und strahlen dieses dann in ein großes Sendegebiet aus. | Triple Play Begriff für das Angebot von Telefonie, Internet und TV über einen einzigen „Weg“. Telefon-oder Kabelgesellschaften bieten das über ihre Infrastruktur an. |
| | USB ist die Abkürzung für „Universal SerialBus“, einem Standard zum Anschluss von Zusatzgeräten wie z.B. Maus, Tastatur oder Scanner an den PC. | Unicast Übermittlung von Daten an einen bestimmten Adressaten. Auch Punkt-zu-Punkt-Verbindung. |
| Universal LNB Empfangseinheit an der Satellitenantenne, die sowohl den 11 GHz-Bereich als auch den für digitale Übertragungen genutzten 12 GHz- Bereich empfängt. Der Universal LNB ist für den Betrieb der d-box erforderlich. Die Umschaltung erfolgt über das 22kHz-Signal. | VDSL Very High Speed Digital Subscriber Line. Technik für Internet-Zugänge über Telefonleitungen mit Datenraten bis 100 Mbit/s. |
| Video-on-Demand Auslieferung von Videos an einen Nutzer auf dessen ausdrückliche Anforderung und zu einem beliebigen, vom Nutzer bestimmten Zeitpunkt. | VoIP Voice-over-IP. Vermittlung von Telefongesprächenüber das Internet oder das Breitbandkabel. |
| | WLAN Wireless Local Area Network. Funktechnik zur breitbandigen Netzwerkanbindung von Geräten. | Zapping Die Suche des Sehers nach einem ihn in der aktuellen Situation besonders befriedigenden Programmangebots zum Wechsel des Kanals. |
 | Zapping-Box Einfacher Receiver ohne CA Modul. | |